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Sommerpause

Genau! Der Sommer macht eine Pause! Ich genieße das regnerische Wetter und bleibe daheim, genieße die Ruhe. Genauso wie meine Katzen. Der Regen war auch notwendig. Vielleicht hätte es ein bisschen weniger sein können. Aber das Wetter ist kein Wunschkonzert. Da fällt mir immer der Spruch ein: Wenn Mensch sich das Wetter aussuchen könnte, hätten wir alle Meter ein anderes Wetter.

Was ich mir dann gerne erspare, sind die zahlreichen Berichte in den Medien über die Katastrophen. Erst brennt es überall im Mittelmeerraum und die Berichte haben kaum was anderes im Sinn als über die armen Touristen zu sprechen, deren Urlaub verdorben ist, deren Heimflug verschoben wurde. – Über die Einwohner und deren Schaden wird dann so nebenbei auch mal was erzählt. Es geht ja um „unsere Leute“. Ganz anders ist es, wenn sich – so wie jetzt – in Österreich eine Katastrophe ereignet. Dann geht es sofort um die Betroffenen. Was ist denn der Unterschied?

Schlimm genug, anyway. Und ich bin froh, dass es uns nicht getroffen hat. Das sagen sich wohl auch die meisten.

Leider sagen auch viele, dass es das eh schon immer mal gegeben hat und dass das nichts mit dem Klimawandel zu tun hat. Und solange es viele Menschen gibt, die das meinen, wird sich schwer was durchsetzen lassen, dass dem Klima wirklich hilft.

Für mich ist das eine ganz „normale“ Sache – der Klimaschutz. So gut es geht, wo es geht. Bei der Mobilität, beim Einkaufen, beim Wohnen, beim Essen – bei allem. Und eins kann ich dir sagen – es fehlt an nix! Umstellung – vielleicht, Verzicht – nein.

Ich wünsche mir, dass das alles ein gutes Ende nimmt. Dass der Golfstrom nicht aufhört sich zu bewegen, dass die Erde nicht noch mehr von uns geschunden wird und wir uns so die Lebensgrundlage entziehen. Und nein, die Erde wird es überleben. Die Frage ist, ob die Menschheit das tut.



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